• Wilhelm Kämper, geboren am 31.08.1864 kauft die Walze der Firma Gebr. Noelle im Rahmedetal und gründet 1888 als Fabrikant die Firma „Wilhelm Kämper, Oberrahmede“.
  • Grund für den Standort ist die Wasserkraft der Rahmede und die Schmalspurbahn „Schnurre“ zwischen Altena und Lüdenscheid durch das Rahmedetal.
  • Erster Artikel ist der „Klavierhaken mit Öse“. Aufgrund der anhaltenden Nachfrage wird dieser historische Artikel bis Ende des 20. Jahrhunderts und zum Teil noch heute gefertigt.
  • Wilhelm Kämper stirbt am 24.12.1907 im Alter von 43 Jahren in Oberrahmede.
  • Sein Sohn, Walter Kämper, geboren am 25.12.1895 in Oberrahmede, ist 12 Jahre alt, als sein Vater stirbt.
  • Walter Kämper tritt in 2. Generation am 02.01.1919 in den Betrieb ein.
    Er führt die Firma durch die Inflation 1923 und die Wirren des zweiten Weltkriegs.
  • Der Fabrikant Walter Kämper stirbt im 73. Lebensjahr am 09.08.1968.
  • Der einzige Sohn von Walter Kämper ist Friedrich Wilhelm Kämper, geboren am 01.02.1925, kehrt wie so viele nicht aus dem zweiten Weltkrieg nach Hause zurück.
  • 1963 feiert die Firma Wilhelm Kämper das 75 Jährige Betriebsjubiläum.
  • Die Ehefrau von Walter Kämper, Elly Kämper, geborene Dresel führt die Geschäfte weiter bis zum Eintritt von Nichte Hannelore Müchler, geborene Gottlieb und Neffe Wilhelm Richard Kämper zu gleichen Anteilen, im April 1977.
  • Im November 1977 ändert sich die Rechtsform der Firma in Wilh. Kämper GmbH u. Co. KG (HRA) und Kämper und Müchler Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung (HRB).
  • Wilhelm Richard Kämper führt die Geschäfte vor Ort.
  • Hannelore Müchler, wohnhaft in Mülheim an der Ruhr, ist Ehefrau und Mutter und hält den Kontakt zur Firma, in dem sie die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung übernimmt und somit regelmäßig den Kontakt zur Belegschaft pflegt.
  • Mai 1990 Eintritt von Thomas Müchler in vierter Generation. Im August 1991 wird er Geschäftsführer und im April 1992 geschäftsführender Gesellschafter.
  • Wilhelm Richard Kämper scheidet aus der Firma aus.
  • Die Firma hat im Geschäftsjahr 1992 einen Personalstamm von 32 hoch motivierten Fachkräften und erwirtschaftet einen Umsatz von 3,2 Mio. DM.
  • 1992 Investition in die erste CNC gesteuerte hydraulische Drahtbiegemaschine.
  • Der Investitionsstau wird aufgelöst, es folgen Jahr für Jahr Investitionen in den Maschinenpark und den Gebäudebestand.
  • Ein wichtiges Standbein wird die Belieferung der Automobilzulieferindustrie mit technisch anspruchsvollen Drahtbiegeteilen.
  • Im Dezember 1998 gelingt der Firma Kämper als kleiner Mittelständler mit 37 Personen gleichzeitig und auf Anhieb die Qualitäts-Zertifizierung nach DIN ISO 9002, der QS 9000 und der VDA 6.1.
  • Weltwirtschaftskrise 2008. Von Oktober 2008 bis Juli 2009 auch bei Kämper, der Umsatz bricht um über 40% ein.
  • Umsatzrekord von über 10 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2011 dank einer teamfähigen und motivierten Mannschaft.